Zukunft des IVI

Im Zusammenhang mit der Diskussion um die Zukunft des IVI dürfen die Interessen des Westend sowie Bockenheims nicht vernachlässigt werden.

 

„Sowohl das Westend als auch Bockenheim haben kein Interesse an einem fortgesetzten Katz-und-Maus-Spiel zwischen Hausbesetzern und Polizei“, äußerte Ortsvorsteher Axel Kaufmann und dankte der Polizei für ihr bisheriges Vorgehen. „Ob es sich beim IVI um eine wissenschaftliche Einrichtung handelt, ist vor Ort ja sehr umstritten“, so Kaufmann weiter, „viele Bewohner des Westend nehmen die Einrichtung eher als Diskothek wahr. Andererseits haben Vertreter namhafter Institutionen wie zum Beispiel Prof. Honneth vom Institut für Sozialforschung die Arbeit des IVI wiederholt gelobt und als wichtig bezeichnet. Diese Unterstützer sollten nun auch ihrerseits ernsthaft über Kooperationsmöglichkeiten nachdenken und dem IVI eine Chance geben“, so Kaufmann. Eine Diskussion über mögliche städtische Subventionen für das IVI lehnte er ab. „Wenn die Haushaltslage tatsächlich wieder Spielräume eröffnen sollte, dann würden das Westend und Bockenheim solche Mittel lieber für den geförderten Wohnungsbau eingesetzt sehen“, sagte Kaufmann mit Blick auf die anstehende Entwicklung des Kulturcampus. Weiterhin regte er an zu prüfen, ob evtl. der AStA der Goethe-Universität das IVI in seinen Räumlichkeiten unterbringen kann. „Vielleicht gibt es die Möglichkeit, dass der AStA dann auch im Rahmen seines anstehenden Neubaus auf dem Campus Westend entsprechende Räumlichkeiten mit einplanen kann“, so Kaufmann, der abschließend das Ökohaus in der Kasseler Straße als möglichen Ausweichstandort nannte. „Ökohaus und Tagungszentrum Ka Eins werden natürlich schon genutzt, aber vielleicht gibt es aus Solidarität mit dem IVI trotzdem Unterbringungsmöglichkeiten“, schloss Kaufmann.

 

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